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Mission „Töne retten“ geht weiter
DREFA Media Service GmbH setzt Audiodigitalisierung für Norddeutschen Rundfunk fort
Die DREFA Media Service GmbH digitalisiert schon seit sechs Jahren Bestände aus dem Archiv des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Beide Partner vereinbarten jetzt eine Verlängerung der Zusammenarbeit bis zum Jahr 2009. „In den vergangenen Jahren haben wir uns als verlässlicher Partner erwiesen. Wir freuen uns über die Fortsetzung der Kooperation“, sagt Patrik Albus, Geschäftsführer der DREFA Media Service GmbH.
Im Rahmen des neuen Auftrages werden 300.000 Minuten pro Jahr digitalisiert. Acht Mitarbeiter arbeiten dafür in zwei Schichten an fünf Tagen in der Woche. Bei dem Tonmaterial handelt es sich vor allem um Wort- und Musikbeiträge, die in das neue digitale Audioarchiv des NDR eingespeist werden, damit die Redakteure schnell darauf zugreifen können. Das Tonmaterial wird auf so genannten Magstar-Kassetten, einer IBM-kompatiblen Lösung, gespeichert und nach Hamburg in das NDR-Archiv geschickt.
Normalerweise liegt der Umfang des digitalisierten Tonmaterials in der DREFA Media Service GmbH bei jährlich rund 7.000 bis 8.000 Stunden Tonmaterial. Peter Zenk, Leiter der Abteilung Digitalisierung, sagt: „Es geht um Bestandsrettung, Langzeitspeicherung, das Fitmachen des Materials für die Zukunft“. Die Archivbestände sind alt und die Bänder zerfallen irgendwann, wenn sie nicht digitalisiert werden. Oder es gibt keine Maschinen mehr, die diese Bänder in hoher Qualität abspielen können.“
Bei der DREFA Media Service GmbH wird das digitalisiert, was der Kunde wünscht: Im Normalfall sind das analoge Bänder, die mit einer Bandgeschwindigkeit von 38 Zentimeter pro Sekunde laufen. Die Mitarbeiter der Audiodigitalisierung bringen aber auch andere Medien in die gewünschte Form. Die Kundendatei ist inzwischen sehr ansehnlich. Neben dem MDR gehören das Deutsche Rundfunkarchiv in Potsdam-Babelsberg dazu, der Deutschlandfunk in Köln, das Deutschlandradio in Berlin, Radio Bremen sowie das Auswärtige Amt oder auch der Landtag Hannover.
Pressemitteilung (c) DREFA MSG 09/2006








